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Holzenergie
 


Holz... ein umweltfreundlicher Brennstoff wird wieder entdeckt!
Ein traditioneller Brennstoff findet zu neuem Ruhm.



Die Entscheitung zur Installation einer Holzheizung ist ein bewusster Schritt zum Einsatz eines nachwachsenden Brennstoffes im häuslichen Bereich. Dies ist aus einer Vielzahl von Gründen vorteilhaft:

Nutzung eines regenerativen Energieträgers
Beitrag zur Erhöhung der Sauberkeit in unseren Wäldern
Holz verfügt bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung über eine ausgeglichene CO2-Bilanz (keine Verschärfung des Treibhauseffektes)
Kurze Transportwege vom Bereitstellungs bis zum Einsatzort
Der Holztransport ist havariesicher (bei einen Unfall wird weder das Meer durch havarierte Grosstanker noch die
Atmosphäre durch geplatzte Piplines verseucht)
Ein Scheitholzkessel verursacht beim Einsatz eigener Arbeitskraft wesentlich geringere Betriebskosten als eine vergleichbare Öl oder Gasheizung (in der Regel nur 1/3 der bisherigen Brennstoffkosten)
Die Wertschöpfung der Brennstoffbereitstellung verbleibt zum überwiegenden Teil im Inland
Die Brennholzversorgung ist krisensicher und kann durch politische Spannungen oder gar Kriege in den grossen Öl/Gas Förderregionen dieser Welt nicht direkt beeinträchtigt werden
Moderne Scheitholzvergaserkessel arbeiten im Gegensatz zu den alten Holzkesseln sehr umweltfreundlich und besitzen einen wesentlich höheren Wirkungsgrad
Brennholz ist praktisch schwefelfrei
Die Anschaffung von Hackschnitzel ist kostengünstig
Scheitholzvergaserkesseln wird aus umweltpolitischen Gründen vom Bund und einzelnen Bundesländern gefördert


!!! Trotz aller Vorteile darf nicht vergessen werden, dass das Heizen mit Scheitholz körperliche Arbeit erforderlich macht und eine aktive Brennholz-Vorratshaltung auf einem geeigneten Gründstück miteinschließt. Diese Voraussetzung ist im ländlichen Raum gegeben.



Schon gewußt?

In Deutschlands Wäldern wachsen pro Jahr 60 Millionen Festmeter Holz.
Der jährliche Holzeinschlag beträgt 40 Millionen Festmeter.
Holz-Pellets und Heizöl haben annähernd den gleichen Preis
(1ltr. Heizöl = 2 kg Pellets ), Hackgut und Scheitholz sind im Vergleich sogar billiger.
Bei der Verbrennung von 1 ltr. Heizöl werden 2,9 kg fossiles CO2 und bei der Verbrennung von 1m³ Erdgas 1,9 kg in die Atmosphäre geblasen.
Durch eine neu installierte moderne Ölheizung gelangen rund 6700 kg fossiles CO2 pro Jahr in die Atmosphäre. Die hierdurch entstehenden Kosten für Schäden in der Umwelt werden in den Preisen für Heizöl aber nicht berücksichtigt.
Die heimisch regionale Wertschöpfung und der Arbeitsplatzeffekt bei Verwendung von Holz als Brennstoff sind deutlich höher als bei der Verwendung von Heizöl, Erdgas oder Flüssiggas. Im Durchschnitt schafft die Verwendung von Holz wesentlich mehr Arbeitsplätze als das Heizen mit Öl oder Gas.


Scheitholz-Kessel werden per Hand bestückt und sind damit weniger komfortabel, aber
Technik In den Füllraum des Kessels wird 25 - 100 cm langes Scheitholz auf das Glutbett aufgelegt. Durch Gebläse werden bei den heutigen Kesseln die Holzgase durch eine Öffnung in die heisse Brennkammer befördert. Dort brennen die Holzgase unter Zuführung von Sekundärluft bei hohen Temperaturen vollständig aus. Das heisse Abgas wird über wird über die Wärmetauscher geführt und gibt dabei seine Wärmean das Heizungswasser ab und über den Schornstein abgeführt.
Durch technische Neuerungen wurden wurden die Umwelteigenschaften in den vergangenen Jahren enorm verbessert . Moderne Scheitholzvergaserkessel erreichen Wirkungsgrade von über 90 % und weisen nur noch niedrige Emissionen auf.



preiswerter als automatisch zu bestückende Kessel. Um einen guten Wirkungsgrad zu erreichen, sollte das Holz bis zu zwei Jahre luftgetrocknet sein.


Leistungsanpassung mittels Puffer - oder Schichtspeicher: Für einen umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Betrieb des Scheitholzkessels ist ein ausreichend grosser Pufferspeicher vorzusehen, der auch den Bedienkomfort erhöht. 50 - 100 ltr. Speichervolumen pro kW Kesselleistung. Wir empfehlen für einen 20 kW Scheitholzkessel einen Speicher ratiotherm OSKAR mit 2000 ltr.



Hackschnitzel werden mit Hilfe Hackers aus Rest - und Schwachholz produziert, zum Beispiel aus den Teilen eines Baumes, die nicht für die Nutzholzproduktion eignen. Eine möglichst einheitliche Grösse der Hackschnitzel und ein geringer Wassergehalt sind Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb der Anlage.



Das verwendete Feuerungssystem sollte an die Eigenschaften der Hackschnitzel, wie beispielsweise Grösse, Wassergehalt und Feinanteil, angepasst werden. Verunreinigungen wie Steine, Metallteile oder andere Fremdstoffe sollten in den Hackgut nicht enthalten sein. Für eine emissionsarme Verbrennung ist es wichtig, nur gutes Holz zu verwenden, also kein Abraumholz oder verschmutztes und morsches bzw. faules oder sehr nasses Holz. Auch der Rindenanteil sollte nicht zu hoch sein, da sich durch Rinde der Ascheanfall erhöht. Naturbelassenes Holz weist in der Regel nur einen geringen Aschegehalt von 0,5 bis einProzent auf.